Tangoerfahrung mit BÄNDI

BÄNDI


Auf Finnisch im Wiegeschritt: Tangoerfahrung mit BÄNDI

Das Frankfurter Quartett BÄNDI liebt sowohl die finnische Sprache als auch den Tango der 40er, 50er und 60er Jahre. Die Band kombiniert diese beiden Leidenschaften und zeigt auf der Bühne eine sarkastisch-witzige Form von finnischem Tango. Denn obwohl diese beiden Dinge auf den ersten Blick nicht zueinander passen, kann man nach einem Auftritt von BÄNDI gut nachvollziehen, was die Band an dieser Kombination reizt.


BÄNDI besteht aus Kristina Debelius (Gesang/Keyboard/Akkordeon), Volker Denkel (Gitarre), Tobias Frisch (Geige/Gesang/Kazoo), Johannes Kramer (Kontrabass) und Thomas Salzmann (Drums/Percussion). Die fünf Musiker sind mit vollem Herzblut dabei und bringen Wortwitze und humorvolle Einleitungen in ihre Auftritte mit ein. Die Musik selbst ist eher melancholisch ernsthaft in Moll gehalten und unterscheidet sich damit stark vom argentinischen Tango.

Dennoch können die Zuschauer zu den Klängen von BÄNDI problemlos das Tanzbein schwingen. Die Mischung aus dem finnischen Tango mit Bossa Nova, Blues, Rumba- und Country-Elementen ist etwas Unvergleichliches. Die Idee zu dieser außergewöhnlichen Musikrichtung begann auf einer Butterfahrt von Turku nach Stockholm. Damals lernte Schlagzeuger Thomas eine schöne Finnin kennen, die ein Lied für ihn sang. Von da an war es um ihn geschehen und der finnische Tango ließ ihn nicht mehr los. Auch die anderen Bandmitglieder sind begeistert vom Finnischen Tango und tragen alle auf ihre eigene Art und Weise zu dem außergewöhnlichen Sound von BÄNDI bei.

Die Musiker zeigen, dass man mit Stereotypen brechen kann und etwas Grandioses dabei herauskommt. Denn obwohl Tango mit Argentinien in Verbindung gebracht wird, lieben Menschen in aller Welt diese Musik und den Tanz, um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen und die Liebe zu zelebrieren.