Underwriter-für-Musik

Underwriter für Musik


Klaus Giebels

Klaus Giebels, der Vorstandsvorsitzende des renommierten Stamitz-Orchesters in Mannheim, ist Tuttigeiger der ersten Geige. Beruflich hat er ebenfalls mit Musik zu tun. Herr Giebels spielt Geige seit seinem 6. Lebensjahr, Bratsche lernte er mit 14 Jahren. Seit Oktober 2014 ist er Mitglied des Stamitz-Orchesters, im Jahr 2013 hat er das Amt des Schriftführers übernommen und seit 2014 ist er der Vorstand.


Das Orchester probt jeden Donnerstag im Börsensaal der Musikschule, einmal im Jahr findet ein Probenwochenende im Schloss Weikersheim statt und samstags gibt es Konzerte. Zu Hause probt Klaus Giebels regelmäßig, vor allem vor Konzerten. Er meint, dass regelmäßiges Üben unerlässlich sei und Freude bereiten könne.

Seit 2014 ist er Underwriter für “SINFONIMA” und “I´M SOUND”. Menschen aus der Versicherungsbranche können sich unter diesem Begriff etwas vorstellen, für Laien ist es ein fremder Begriff. Deshalb beschreibt Klaus Giebels ein paar Aufgaben eines Underwriters. Zu den Aufgaben eines Underwriters gehören, unter anderem, das Überprüfen von Risiken Einschätzungen, das Erstellen von Produktbedingungen, die Durchführung diverser Projekte im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Marke, den Kontakt zu Musikverbänden erhalten und aufbauen, sowohl interne, als auch externe Schulungen (beispielsweise für Azubis oder Vermittler) und die Teilnahme an Messen und Tagungen. Ebenso das Finden von Lösungen für die Vertragsgestaltung fällt in seinen Aufgabenbereich.

Herr Giebels liebt seinen Job, er beschreibt ihn als abwechslungsreich. Seine Tätigkeit wechselt zwischen Büroarbeit und dem Kontakt zu Zielgruppen durch Besuche und persönliche Gespräche. Besonders stolz ist er darauf, dass er seine persönliche Leidenschaft an der Musik mit dem Beruf verbinden kann.

SINFONIMA dankt Klaus Giebels für das Gespräch!

Violin-Soul-and-Shape-Wettbewerb

“Violin Soul and Shape” Wettbewerb


Eduard Schwen erhielt Gold in der Kategorie ‘Kopien und Imitationen’

An dieser Stelle sprechen wir unsere Glückwünsche dem Instrumentenbauer Eduard Schwen aus, denn er ist der dreifache Gewinner des 1. internationalen Geigenbauwettbewerbs “Violin Soul and Shape” in Moskau.


Wir haben ihn gebeten, sich auf unserer Webseite vorzustellen und mit über ihn und seine Leidenschaft für Instrumente zu sprechen. Wir wollten wissen, wie seine Karriere begann und was ihn dazu motivierte, an dem Moskauer Wettbewerb teilzunehmen. Folgendes waren seine Antworten:

„Weil ich als Kind schon Cello gespielt habe und sogar ein eigenes Instrument zur Konfirmation bekam, wuchs in mir schnell der Berufswunsch Geigenbauer. Ich begann im Jahr 1981 eine Ausbildung an der Berufsfachschule und nachdem ich einige Gesellenstellen im In-und Ausland besetzten durfte, legte ich 1990 meine Meisterprüfung in Nürnberg ab. 1994 war ich dann zunächst einige Jahre selbstständig, bis ich 2009 dann schließlich Geigenbau Winterling in Hamburg weiterführen durfte. Seither bin ich nun alleiniger Inhaber.“

Das Interesse an Instrumenten wuchs früh

Schwen setzte sich schon sehr früh mit hochwertigen klassischen Instrumenten auseinander. Er erbaute mehrere Rekonstruktionen der frühen Instrumente (Maggini, Amati, da Salo,) als Barockinstrumente und dass mit Erfolg: Regelmäßig werden seine Meisterwerke bei hoch-angesehenen Barock-Ensembles gespielt.

Als er im Sommer eine Mail mit Informationen zum 1. Internationalen Geigenbauwettbewerbs ‘Violin Soul and Shape’ bekam, war er begeistert darüber, dass es die Kategorie ‘Kopien und Imitationen’ gab. Ein Musikerfreund übernahm den Transport der Instrumente nach Russland und nachdem dieser auch dem Zoll nachweisen konnte, dass es sich tatsächlich um moderne Instrumente handelte – man wollte dies nämlich trotz kompletter Deklaration zunächst nicht so ganz glauben.

Schwen erreichte bei dem Wettbewerb mit allen drei seiner eingereichten Instrumente die letzte Runde (Platz 6, 5 und 1). Zwar nahm er sich aufgrund der Gesamtsituation bisher noch nicht die Zeit, um selbst nach Moskau zu reisen, er beteuerte allerdings, dies so bald wie möglich nachzuholen.