SINFONIMA-Versicherte-Teil-3

SINFONIMA-Versicherte stellen sich vor – Teil II


Sabine Krause-Holzer

Nach einem Unfall konnte Sabine Krause-Holzer ihren Beruf als selbstständige Querflötenlehrerin für einige Monate nicht ausüben. Im Januar 2006 stürzte sich beim Schlittschuh laufen und brach sich das linke Handgelenk. Sie brach sich die Speiche und dieser Bruch führte zu einer Fehlstellung. Natürlich hatte dieser Unfall Konsequenzen für eine selbstständige Musikpädagogin.


Wer würde sich um den Unterricht ihrer 45 Schüler und Schülerinnen kümmern? Zusätzlich machte sich Frau Krause-Holzer auch Gedanken um die Lebenserhaltungskosten, wie die Miete ihrer Wohnung in München, Lebensmittel, etc. Aus dem Krankenhaus rief Frau Krause-Holzer ihren SINFONIMA-Versicherungsvermittler an. Sofort konnte er ihr die Ängste nehmen, dass ihr auf jeden Fall eine größere Entschädigungssumme zustehen würde. So konnte sie sich bereits am selben Tag um eine Vertretung kümmern.

Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus befanden sich auf ihrem Konto bereits das Krankentagegeld und das Genesungsgeld der Versicherung. Ihr Arzt teilte Frau Krause-Holzer mit, dass das Querflötenspiel für sie wohl lebenslang unmöglich bleiben würde. Die typische Drehung des Handgelenks zum Halten der Flöte war nicht mehr möglich.

So musste sie ihre Berufsinhalte ändern. Nach 5 Monaten kaufte sich Frau Krause-Holzer ein Klavier. So konnte sie nach der Genesungszeit ihre Schüler und Schülerinnen begleiten. Nach einem Jahr verbesserte sich die Beweglichkeit des Handgelenks, jedoch mit einer Einschränkung. Sie erhielt von SINFONIMA erneut eine Entschädigung und konnte ihren zweiten Plan entwickeln. Innerhalb von 5 Jahren schulte sie sich auf Klarinette um, um auch weiterhin als Musikpädagogin tätig sein zu können. Die hohe Versicherungssumme und das ausgezahlte Geld ermöglichten es Frau Krause-Holzer, innerhalb ihres Berufes Alternativen zu entwickeln und zu finanzieren.

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SINFONIMA-Versicherte stellen sich vor – Teil VI


Jazztrompeter Thomas Siffling

Der Jazztrompeter Thomas Siffling begeistert mit seinem weichen, runden Sound und widmet sich seit 2016 seinen neuen Projekten und der Suche nach einem neuen Sound. In einem Gespräch mit SINFONIMA erzählt er über seine Pläne.


2015 war für Thomas Sifflung ein Durchatmejahr. Er hatte es sich verdient, eine kleine Pause einzulegen, um sich neu mit seiner Quelle zu verbinden. Der Jazztrompeter sah 2015 jedoch als Jahr der Neuorientierung. Trotzdem stand er nicht still. Anfang des Jahres war er mit der Auftragskomposition 2 Gents beschäftigt. Es handelt sich um ein romantisches Handlungsballett, das von Kevin O’Day, frei nach der Shakespeare Komödie “Zwei Herren aus Gerona”, arrangiert ist. Mehrmals wurde das Stück im Opernhaus des Nationaltheaters Mannheim aufgeführt und Großteil der Shows war nahezu ausverkauft. So feierte Siffling einen tollen Erfolg. Natürlich muss der Jazztrompeter zugeben, dass eine Auftragskompostion eine ziemliche Herausforderung ist. Kreativität auf Knopfdruck funktioniert nicht immer und bei Auftragskompositionen ist es wichtig, dass die musikalische Untermalung vor der Erstellung der Choreographie bereits im Groben vorhanden ist. Der Musik gibt zu, dass dies eine schwierige Aufgabe ist. Der Musiker begann mit dem Schreiben von verschiedenen Motiven, ein Liebesmotiv, ein Konfliktmotiv. So entwickelte sich nach und nach die Komposition weiter.

Nach etwa einem Jahr konnte er seine Arbeit vollenden. Thomas Siffling war mit diesem Projekt sehr zufrieden, obwohl es etwas langwierig war. Er beschrieb seine Erfahrungen als spannenden Prozess, der ihm dabei half, Neues zu lernen.

Schon lange ist der Jazztrompeter Thomas Siffling in der regionalen Jazzszene und auf der ganzen Welt eine feste Größe. Vor allem liegen ihm Konzerte in und für die Region am Herzen.