Wie-versichert-man-ein-Tonstudio

Wie versichert man ein Tonstudio?


Was ist in einer guten Tonstudioversicherung alles mitversichert

Versichert wird Ihre komplette Studiotechnik, inkl. Ton- und Lichttechnik, sowie dem gesamten Recording-Equipment. Mitversicherbar sind darüber hinaus auch Laptops, PC und sonstige Datentechnik. Gerade die mobilen Geräte sind auch im Einsatz außerhalb des Tonstudios vollständig mitversichert.

Der Spezialist: Die Mannheimer Versicherung mit dem Produkt I´M SOUND

Dieses Spezialprodukt für Tonstudiobetreiber bietet folgende Leistungskomponenten:

  • Kurzschluss- und Überspannungsschäden
  • Keine Nachtzeitklausel im KFZ bis zu 100.000 € je Schaden
  • Weltweite Deckung
  • Tablets, Notebooks und Film-/Fotoequipment sind mitversicherbar (hier SB 300 € je Schaden)
  • Transportschäden
  • Volle Deckung auch unterwegs, z.B. bei Auftritten
  • Keine generelle Selbstbeteiligung
  • Fehlbedienung und sonstige Feuchtigkeitsschäden sind mitversichert

Fazit

Die Mannheimer Versicherung bietet für Tonstudiobetreiber den optimalen, weil umfassendsten Versicherungsschutz – und das zu sehr günstigen Beiträgen.

Jubiläum-20-Jahre-KlangGestalten-Ausstellung

Jubiläum – 20 Jahre KlangGestalten-Ausstellung


Jubiläum

2017 fielen zwei Jubiläen zusammen: Die Ausstellung KlangGestalten öffnete zum 20. Mal Ihre Tore in Wien, und die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien feiert ihr 200-jähriges Bestehen.


16 Geigenbauer und Bogenmacher stellen aus

In Wien stellten 16 renommierte Geigenbauer und Bogenmacher Ihre Arbeiten dem interessierten Publikum vor. Geigen oder Bögen auszuprobieren war dabei selbstverständlich nicht nur möglich sondern erwünscht. Das Publikum kam dabei aus vielen Ländern und nutzte die zweitägige Veranstaltung  nicht nur zum fachsimpeln, sondern auch um Kontakte in der Szene zu pflegen.

Die Klangprobe

Wie schon in vergangenen Veranstaltungen der KlangGestalten stellte auch dieses Mal die Klangprobe den zentralen Punkt der Ausstellung dar. So wurden etliche der ausgestellten Instrumente und Bögen und im großen Saal bei bester Akustik für eine Stunde gespielt.

Bekannte Professoren der Uni Wien übernahmen diesen Part und spielten auf allen Geigen/Bögen jeweils kurze Soli, die dem interessierten Publikum einen spannenden Vergleich der Klangeigenschaften der verschiedenen Instrumente boten.

Profis geben Seminarkurse

Ergänzend zur Ausstellung hatten die Besucher die Möglichkeit, sich zu einem von fünf Seminarkursen anzumelden. Diese wurden in diesem Jahr von erfahrenen Instrumentenbauern Jean Severin, Burkhard Eickhoff, Rüdiger Pfau, Andreas Hudelmeyer und Andreas Hampel angeboten. In den Seminaren ging es um Themen wie z.B. die Instrumentenpflege, Historie des Musikinstrumentenbaus oder auch simple Hinweise zur Klangoptimierung einer Geige.

Podiumsdiskussion mit Ludwig Müller

Der Wiener Konzertmeister Ludwig Müller stand dann im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion. Thema hier waren die wichtigsten Spieleigenschaften von Bögen. Ein Thema für echte Profis.

Abendprogramm mit dem Auner Quartett

Das hochkarätige Abendmusikprogramm bot u.a. mit der Darbietung des Auner Quartetts ein echtes Highlight der Veranstaltung. Erwähnenswert hierbei: es wurden auch hier die Instrumente gespielt, die zuvor auf der Ausstellung präsentiert wurden. Dem interessierten Besucher bot dieses Veranstaltungsformat also erneut ein vollständiger Eindruck aktuellen Geigen- und Bogenbaus. Neben der Optik und Haptik der Exponate, sorgten vor allem die Liveacts für den wichtigsten Eindruck: Den Klang.

Versicherungsschutz-für-Musikbands-Expertenrat-ist-gefragt!

Versicherungsschutz für Musikbands


Versicherungsschutz für Musikbands – Expertenrat ist gefragt !

Das Equipment einer Musikband summiert sich im Wert schnell in fünfstellige Eurobereiche, so dass die Frage nach geeignetem Versicherungsschutz eine durchaus sinnvolle ist.


Die Frage des Versicherungsortes und der versicherten Gefahren

Klassische Versicherungen beziehen den Versicherungsschutz üblicherweise auf einen festgelegten Versicherungsort. Bei Bands wäre dies in der Regel der Übungsraum. In einer konventionellen Versicherung wären dann die am Versicherungsort befindlichen Gegenstände gegen die Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruch versichert.

Wie aber sind die Instrumente und das sonstige Equipment bei einem Auftritt versichert ? Und was passiert bei einem nächtlichen Einbruch in den Tourbus, in dem sich die gesamte Ausstattung befindet ?

Spezieller Versicherungsschutz ist dringend zu empfehlen

Nur eine Spezialversicherung für Musiker deckt Schäden am Musikereigentum wirklich umfassend und auch unterwegs ab. Die Mannheimer Versicherung hat mit Ihrem Tarif I´M Sound in enger Abstimmung mit echten Praktikern ein spezielles Angebot für Einzelmusiker und Musikbands entwickelt, welches in Punkto Umfang und Beitragsniveau marktweit seinesgleichen sucht. Hier waren Profis am Werk. Versichert werden ohne besondere Vereinbarung:

  • Einbruch in den Übungsraum
  • Einbruch in ein KFZ ohne Zeitenbegrenzung
  • Schutz bei Überspannung oder Kurzschluss
  • Schutz für Tablets, Laptops und Foto-/Film-Equipment
  • Nationale und internationale Auftritte
  • Echte Allgefahrendeckung

Einfaches Handling

Die Einrichtung des Versicherungsschutzes geht denkbar einfach. Unser Onlinerechner weist Ihnen nach Eingabe des zu versichernden Gesamtwertes direkt den zu zahlen Beitrag aus.

Eine Vertragseinrichtung kann dann auf drei optionalen Wegen erfolgen:

  1. Sie fordern Angebot und Aufnahmeantrag über unser Kontaktformular per Post an
  2. Sie bestellen Ihre Unterlagen telefonisch per Email und senden den bearbeiteten Aufnahmeantrag auch per Email an uns zurück
  3. Sie richten den Vertrag direkt online über die Website der Mannheimer ein

Professioneller Support – Garantiert !

Für Ihre Fragen steht Ihnen unser Serviceteam telefonisch an drei Standorten in Deutschland – Mannheim/München/Hannover werktäglich von 9-17 Uhr zur Verfügung. Und Ihre Emailanfragen bearbeiten wir stets binnen 24h – auch an Wochenenden und feiertags. So geht Service !

Underwriter-für-Musik

Underwriter für Musik


Klaus Giebels

Klaus Giebels, der Vorstandsvorsitzende des renommierten Stamitz-Orchesters in Mannheim, ist Tuttigeiger der ersten Geige. Beruflich hat er ebenfalls mit Musik zu tun. Herr Giebels spielt Geige seit seinem 6. Lebensjahr, Bratsche lernte er mit 14 Jahren. Seit Oktober 2014 ist er Mitglied des Stamitz-Orchesters, im Jahr 2013 hat er das Amt des Schriftführers übernommen und seit 2014 ist er der Vorstand.


Das Orchester probt jeden Donnerstag im Börsensaal der Musikschule, einmal im Jahr findet ein Probenwochenende im Schloss Weikersheim statt und samstags gibt es Konzerte. Zu Hause probt Klaus Giebels regelmäßig, vor allem vor Konzerten. Er meint, dass regelmäßiges Üben unerlässlich sei und Freude bereiten könne.

Seit 2014 ist er Underwriter für “SINFONIMA” und “I´M SOUND”. Menschen aus der Versicherungsbranche können sich unter diesem Begriff etwas vorstellen, für Laien ist es ein fremder Begriff. Deshalb beschreibt Klaus Giebels ein paar Aufgaben eines Underwriters. Zu den Aufgaben eines Underwriters gehören, unter anderem, das Überprüfen von Risiken Einschätzungen, das Erstellen von Produktbedingungen, die Durchführung diverser Projekte im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Marke, den Kontakt zu Musikverbänden erhalten und aufbauen, sowohl interne, als auch externe Schulungen (beispielsweise für Azubis oder Vermittler) und die Teilnahme an Messen und Tagungen. Ebenso das Finden von Lösungen für die Vertragsgestaltung fällt in seinen Aufgabenbereich.

Herr Giebels liebt seinen Job, er beschreibt ihn als abwechslungsreich. Seine Tätigkeit wechselt zwischen Büroarbeit und dem Kontakt zu Zielgruppen durch Besuche und persönliche Gespräche. Besonders stolz ist er darauf, dass er seine persönliche Leidenschaft an der Musik mit dem Beruf verbinden kann.

SINFONIMA dankt Klaus Giebels für das Gespräch!

Violin-Soul-and-Shape-Wettbewerb

“Violin Soul and Shape” Wettbewerb


Eduard Schwen erhielt Gold in der Kategorie ‘Kopien und Imitationen’

An dieser Stelle sprechen wir unsere Glückwünsche dem Instrumentenbauer Eduard Schwen aus, denn er ist der dreifache Gewinner des 1. internationalen Geigenbauwettbewerbs “Violin Soul and Shape” in Moskau.


Wir haben ihn gebeten, sich auf unserer Webseite vorzustellen und mit über ihn und seine Leidenschaft für Instrumente zu sprechen. Wir wollten wissen, wie seine Karriere begann und was ihn dazu motivierte, an dem Moskauer Wettbewerb teilzunehmen. Folgendes waren seine Antworten:

„Weil ich als Kind schon Cello gespielt habe und sogar ein eigenes Instrument zur Konfirmation bekam, wuchs in mir schnell der Berufswunsch Geigenbauer. Ich begann im Jahr 1981 eine Ausbildung an der Berufsfachschule und nachdem ich einige Gesellenstellen im In-und Ausland besetzten durfte, legte ich 1990 meine Meisterprüfung in Nürnberg ab. 1994 war ich dann zunächst einige Jahre selbstständig, bis ich 2009 dann schließlich Geigenbau Winterling in Hamburg weiterführen durfte. Seither bin ich nun alleiniger Inhaber.“

Das Interesse an Instrumenten wuchs früh

Schwen setzte sich schon sehr früh mit hochwertigen klassischen Instrumenten auseinander. Er erbaute mehrere Rekonstruktionen der frühen Instrumente (Maggini, Amati, da Salo,) als Barockinstrumente und dass mit Erfolg: Regelmäßig werden seine Meisterwerke bei hoch-angesehenen Barock-Ensembles gespielt.

Als er im Sommer eine Mail mit Informationen zum 1. Internationalen Geigenbauwettbewerbs ‘Violin Soul and Shape’ bekam, war er begeistert darüber, dass es die Kategorie ‘Kopien und Imitationen’ gab. Ein Musikerfreund übernahm den Transport der Instrumente nach Russland und nachdem dieser auch dem Zoll nachweisen konnte, dass es sich tatsächlich um moderne Instrumente handelte – man wollte dies nämlich trotz kompletter Deklaration zunächst nicht so ganz glauben.

Schwen erreichte bei dem Wettbewerb mit allen drei seiner eingereichten Instrumente die letzte Runde (Platz 6, 5 und 1). Zwar nahm er sich aufgrund der Gesamtsituation bisher noch nicht die Zeit, um selbst nach Moskau zu reisen, er beteuerte allerdings, dies so bald wie möglich nachzuholen.

Unplugged-Stage

Unplugged Stage


Unplugged Stage

Luna & Lewis verstehen es, mit ihrer Musik die Erlebnisse und Gefühle des Lebens in gute Lyrics zu verpacken. Auf der Unplugged Stage der Musikmesse oder bei der Veranstaltungsreihe ‘Kunst in Kunst’ gaben die beiden ein Konzert. Ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten und verschiedenen Studienschwerpunkte sind für ihre musikalische Zusammenarbeit eine optimale Kombination. Lewis (Jeremy) lässt Luna (Laura) beim Interview den Vortritt. Die Sängerin ist sehr redefreudig und der Musiker, der sich auf Gitarre und Kontrabass spezialisiert hat, ist eher zurückhaltender.


Laura und Jeremy wurden für das Mannheimer Nachwuchsband-Coaching-Projekt “Bandsupport” ausgewählt und haben von Anfang an gut als Duo harmoniert. Während des Coachings hat sich ihr ganz eigener Stil und Sound, den sie als jazzy Elektropop beschreiben, herauskristallisiert.

Jeremys Studienschwerpunkt der Medienpraxis und Musikforschung und sowie seine ausgeprägten Zuhörerqualitäten sind eine ideale Ergänzung zu Lauras Talent für gute Lyrics. Er kann ihre Vorstellungen sehr schnell technisch umsetzen und passende Harmonien für neue Songs entwickeln. In ihrer Vorstellung von guter Musik sind die beiden ganz auf einer Wellenlänge.

Für Laura war die Kombination von Gesang mit Gitarrenspiel anfangs eine Herausforderung. Als der Kontrabass in die Band geholt wurde, musste sie das Gitarrenspiel übernehmen. Wenn sie bei Auftritten von Luna & Lewis nervös ist, kann sie Jeremys Ruhe beruhigen. Natürlich kennt auch Jeremy Nervosität bei öffentlichen Auftritten. Um seine Balance und Ruhe zu bewahren, widmet er sich der Meditation und konzentriert sich ganz auf seinen Atem.

Er nimmt sich mehrmals pro Woche dafür Zeit. So kann er richtig abschalten und Platz für neue Kreativität schaffen.

Thomas-Siffling

Interview mit Thomas Siffling


Der Musiker berichtet über seine Arbeit an seinem neuen Album Flow

Die Neufindungsphase von Thomas Siffling ist nun endgültig vorbei. Das Ergebnis ist wirklich beeindruckend. Das Quintett um den Musiker befindet sich voll und ganz im Flow. SINFONIMA sprach mit dem Musiker die Arbeit am Album Flow. Das letzte Interview mit SINFONIMA fand zum letzten Mal vor einigen Jahren statt. Im Musikerleben von Thomas Siffling hat sich einiges getan. Das Ergebnis dieser musikalischen Metamorphose “Flow” ist ab dem 21. April 2017 erhältlich. Die verschiedenen Stücke möchten die Zuhörer und Zuhörerinnen anregen, abzuschalten und Ruhe zu finden.


Thomas Siffling bemerkte im Interview, dass sein Tag extrem eingeteilt ist und er sich gleichzeitig in fünf Jobpositionen bewegt. Oftmals könne er es einfach nicht schaffen, kreativ tätig zu sein. Trotzdem hat sich seit 2015 einiges in seinem Leben verändert. Für Siffling steht nun seine neue Produktion an erster Stelle. Ein ganz neues Erlebnis ist auch der Auftritt als Quintett. Dank der neuen Musiker erhält Siffling neue Reizpunkte zu bekommen. Jedoch hat sich an seiner Einstellung zur Jazzmusik nichts geändert. Nach wie vor sind Thomas Siffling gute Unterhaltung und eine gute Live-Performance sehr wichtig.

Thomas Siffling möchte mit seiner Musik auch Leute begeistern, die zuerst keine Ahnung von Jazz haben. Er denkt, dass ihm diese Aufgabe mit dem neuen Album Flow gelungen ist, das eine große Jazzkredibilität hat. Jedoch kann es auch Nicht-Jazzkenner ansprechen. Während einer Live-Performance bittet Thomas Siffling die Zuhörer und Zuhörerinnen, einfach die Augen zu schließen. So können sie sich ganz der Musik hingeben. Wenn es die Anwesenden schaffen, entsteht eine tiefe, meditative Entspannung. Das entspricht der Grundidee des neuen Albums von Thomas Siffling.

Stamitz-Orchester

Stamitz-Orchester


Ein Blick hinter die Kulissen beim Stamitz-Orchester

Vor dem Konzert eines Orchesters muss an eine durchgeplante Organisation gedacht werden. Ein Bericht vom 19. Februar 2016 erlaubt uns einen Blick hinter die Kulissen. Hier lesen Sie einen kurzen Auszug:


Das Stamitz-Orchester gibt sein jährlich, größtes Konzert im Mozartsaal des Mannheimer Rosengartens. Rund 90 Musikerinnen und Musiker unterschiedlichster Alters- und Berufsgruppen proben regelmäßig und erfreuen sich daran, Spaß an der Musik zu haben. Vor einem Konzert sind alle Mitglieder involviert. Einige Musiker kümmern sich um den Lastwagentransport, während andere Mitglieder des Orchesters für den Bühnenaufbau verantwortlich sind. Nach einer Dreiviertelstunde ist die Bühne fertig eingerichtet und die Beleuchtung perfekt eingestellt.

Die Kabel werden bereits gegen Mittag von einem Tontechniker verlegt. Das heute gespielte Werk, unter anderem die “Symphonie fantastique” von Hector Berlioz, benötigt eine besonders große Besetzung. Die Einspielprobe beginnt um 17:45 Uhr. Bei diesem Konzert des Stamitz-Orchesters wird auch ein Klavierkonzert einer jungen Solistin der Musikhochschule aufgeführt. Zwischen den Musikstücken wird der große Konzertflügel auf die Bühne geschoben. Die Pulte und die Stühle der ersten Geigen müssen neu ausgerichtet werden. Kurz vor dem Konzert muss der Verkauf der Karten und Programmhefte organisiert werden. Der Vorstand des Stamitz-Orchesters, Klaus Giebel, wirkt gelassen, ist aber sehr konzentriert. Er denkt an verschiedene Dinge, die noch organisiert werden müssen.

Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr. Jetzt ist nur die volle Konzentration auf die Musik wichtig. Um 22:30 Uhr werden die Musiker und Musikerinnen mit lang anhaltendem Applaus für ihre Darbietung belohnt. Es ist bewundernswert, welchen Zuspruch und welches Niveau ein Amateurorchester erreichen kann. Dies gelingt nur durch eine sehr gute Organisation und zahlreiche Proben.

SINFONIMA-Wettbewerb

SINFONIMA – Wettbewerb


SINFONIMA – Wettbewerb der SINFONIMA Stiftung

Der SINFONIMA Wettbewerb wird von der SINFONIMA Stiftung einmal pro Jahr ausgeschrieben. Junge Musiker und Musiker mit großem Talent erhalten für zwei Jahre Meister-Instrumente. Doch woher stammen diese Instrumente?


Heute stellen wir ihnen die Leihgeberin einer Lupot-Geige und auch die Musikerin vor, die aktuell ihre Erfahrungen mit diesem Instrument sammelt. Meistens bleiben nach dem Tod eines Menschen nur Erinnerungen. Manchmal hinterlässt der Verstorbene seinen Mitmenschen auch etwas, das man an jüngere Generationen weitergeben kann. Im August 2005 starb Karl Steeb, früherer Stimmführer der Zweiten Geige des damaligen SWF-Sinfonieorchesters. Er hinterließ seiner Tochter Helga Nold seine wertvolle Geige. Der französische Geigenbaumeister Nicolas Lupot soll sie um 1815 gebaut haben. Zu dieser Zeit schuf Lupot hochwertige Nachbauten von Stradivari-Geigen. Häufig wird er in der Literatur auch als der “französische Stradivarius” bezeichnet.

Seine Tochter hatte keine persönliche Verwendung für das Erbstück, wollte sie aber nicht ungenutzt lassen. Die Förderung junger Menschen lag ihrem Vater immer sehr am Herzen. Kurz nach dem Tod ihres Vaters las Helga Nold in der Tageszeitung “Badisches Tagblatt” einen Artikel über die SINFONIMA-Stiftung. So erfuhr sie, dass junge, talentierte Menschen mit musikalischer Ausbildung durch ein hochwertiges Instrument eine erhöhte Chance auf ein gutes und langfristiges Engagement erhalten. Hochschulabsolventen, die den Wettbewerb der Stiftung gewinnen, profitieren zwei Jahre lang von diesen hochkarätigen Instrumenten als Leihgabe.

Die Intention der Stiftung entsprach ganz den Vorstellungen von Helga Nold. Seit Anfang 2009 ist das Erbstück ihres Vaters nun Dauerleihgabe der SINFONIMA-Stiftung. Im Jahr 2015 gewann Sueye Park den Wettbewerb. Die damals 16-Jährige war begeistert, da sie auf der Lupot Geige neue Techniken erlernen konnte.

SINFONIMA-Versicherte-Teil-6

SINFONIMA-Versicherte stellen sich vor – Teil V


Nevio Passrao

Nevio Passrao ist sowohl im Norden wie auch im Süden zuhause. Im Interview sprach er mit SINFONIMA über die Bedeutung von ”Nordsüdlich von hier” und darüber, welche italienischen Klischees er erfüllt. Zusätzlich erwähnte die Bekanntschaft zu einer ganz besonderen Frau.


Nevio Passaro ist diplomierter Simultan-Dolmetscher und Schirmherr des DVÜD (Deutscher Verband der freien Übersetzer und Dolmetscher). 2015 gewann er den Deutschen Musik-Fachaward auf der Frankfurter Musikmesse in den Kategorien “Best German Act” und “Best Video” für den Song Castingstar. Ebenfalls im Jahr 2015 eröffnete er den Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung EXPO in Mailand mit einem Opening-Konzert. Anlässlich des 25. Jahrestages der Deutschen Einheit gab er im gleichen Jahr am Brandenburger Tor in Berlin ein Konzert vor über 500.000 Zuschauern. Nevio sprach auch über sein neues Album “Nordsüdlich von hier”. Dieses Album beschäftigt sich mit seiner eigenen, persönlichen Reise.

Er singt auf Deutsch, um mehr Menschen in Deutschland zu erreichen. Das Album hat einen philosophischen Unterton. Es möchte auch die Zuhörer und Zuhörerinnen anregen, sich mit der Thematik der Reise auseinanderzusetzen.

Nevio nahm bereits Alben in italienischer Sprache auf. Im Interview betonte er, dass er sich in Deutschland und Italien zuhause fühlt. Seine Mutter ist Deutsche, während sein Vater aus Italien stammt. So lernte er auch die italienische Sprache. Nevio entschied sich für sein neues Album, die Texte in deutscher Sprache zu verfassen. Er möchte die Menschen mit seinen Songtexten direkt ansprechen und auch zum Nachdenken anregen. Meistens verstehen Menschen in Deutschland nur einige Worte italienisch wie “amore”.

Daher wird den Zuhörern und Zuhörerinnen seiner italienischen Lieder vor allem ein bestimmtes Lebensgefühl dieses Landes vermittelt. Mit seinem neuen Album ging es Nevio darum, einen neuen, kreativen Weg zu beschreiten.