Live-Band

„The Wright Thing“


Die Live-Band „The Wright Thing“

SINFONIMA kam die Ehre zuteil den Keyboarder und Gründer der Band “The Wright Thing”, Jason Wright, kennenzulernen. Die Band besteht aus Sängern und Musikern, welche von rund um den Globus kommen.


Auf die Frage, wie Jason Wright neue Mitglieder für die Band findet, antwortete er, dass es meistens Empfehlungen sein, er fahre dann zu einem Konzert der Person und sehe sie sich an. Besonders wichtig sei ihm, dass die Musiker spielen, als wäre es ihr letzter Tag zu leben. Er nehme nur Leute, die besessen sind von dem, was sie tun, und das spüre er sofort, wenn er einem Musiker zusieht.

Für den Gründer der Band ist seine Band etwas ganz besonderes. Denn keiner ist der “Anführer”, keiner hat die Kontrolle darüber, was die Band macht. Doch wenn so viele talentierte Musiker zusammenkommen, dann würde es mehr als eine perfekte Ergänzung geben. Allerdings funktioniert das nicht immer, es käme darauf an, ob die Band einen guten Tag hat, oder nicht. Dennoch brauchen sie einander, keiner könnte ohne die Band etwas auf die Reihe bringen. So sei es oft bei talentierten Menschen, im Beruf ein wahres Genie, aber im Privatleben aufgeschmissen.

Aber auch der Gedanke, dass ihren Instrumenten etwas passieren könnte, macht den Musikern Sorgen. Das Instrument ist ihr Leben, ihr Job, ihr Geld. Deshalb lässt auch Jason Wright sein Keyboard in großen Städten nie alleine im Auto.

SINFONIMA dankte dem Gründer der Band für das Interview und wünscht der Band und Jason Wright alles Gute für die Zukunft und freut sich schon auf weitere Auftritte.

Lebendige-Kammermusik-aus-Regensburg

Lebendige Kammermusik aus Regensburg


Überzeugende Teilnahme des Uni Streichquartett zum europäischen Kammermusikwettbewerb 2013

Die vier Musiker haben überzeugt! Das Streichquartett der Universität in Regensburg konnte eine erfolgreiche Teilnahme zum europäischen Kammermusikwettbewerb “Sforzando” verbuchen. Die vier Musiker Lisa Klimbacher, Cosima May, David Peterhoff und Elisabeth Seitz überzeugten in der klassischen Besetzung des Quartetts in München. Das feine Spiel konnte sich gegen die Konkurrenz aus Deutschland sowie Frankreich durchsetzen. Jedes Jahr richtet sich der internationale Wettbewerb an hervorragende Studierende, welche ihr Hobby professionell präsentieren möchten.


Die vier Musiker haben sich sehr über das Lob der Jury gefreut und verstehen diesen Gewinn auch als Ansporn für weitere Proben für ihr Quartett. David Peterhoff, welcher derzeit an seiner Doktorarbeit der Biochemie schreibt ist Konzertmeister des Sinfonieorchesters der Universität in Regensburg und wichtiger Initiator für das Quartett. Vor allem auch der Sonderpreis der Mannheimer Versicherung AG hat das Ensemble wahrlich gefreut. Das Quartett erhält damit auch die Teilnahme für einen Meisterkurs bei Valentin Erben, dem Cellisten des etablierten Alban Berg Quartetts.

Sichtlich hingerissen war das Publikum von der Interpretation des Streichquartetts Nummer 2 in a-Moll von Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie dem Streichquartett Nummer 2 in F-Dur von Sergei Prokofiev. Der Wettbewerb besitzt diese Tradition schon seit 2005 und ist gerade für Hobbymusiker der klassischen Sparte an vielen Universitäten eine gelungene Möglichkeit, ihr Können und ihre Leidenschaft der klassischen Musik vor einem interessierten Publikum darzubieten.

Die Jury besteht aus international renommierten Künstlern, welche auch mit ihrem Urteil immer wieder ein Ansporn für die engagierten Studierenden sind. Das sympathische Quartett spielt seit 2011 in dieser Besetzung und hat den Wettbewerb genutzt, um sich weiterhin künstlerisch zu verbessern und das kreative Potential weiter auszubauen.

Klanghaus

Klanghaus Mannheim


Klanghaus

Seit 2014 ist Diethard Heß Chef des Musikgeschäfts “Klanghaus”, er selbst spielt mehrere Instrumente. Das Klanghaus in Mannheim ist ein besonderer Ort, der oft als Raum mit Persönlichkeit beschrieben wird. Er ist mit einem dunklen Holzboden, weißen Möbeln und Instrumenten ausgestattet. Früher befand sich an diesem Ort ein EDEKA Markt, daran erinnert heute nichts mehr.


Sofort stechen einem die außergewöhnlichen Holzinstrumente ins Auge. Sie sind in unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlich vielen Saiten vorhanden. Diethard Heß erklärt, dass es sich bei diesen besonderen Instrumenten um “Veeh-Harfen” handelt. Sie werden wie Harfen gespielt, erinnern aber, anhand ihres Aussehens, an Zithern. Der Führer des Klanghauses ist begeistert von diesem Instrument. Es war das Hobby seiner Mutter, sie lernte es nach dem Tod ihres Ehemannes. Das Instrument veränderte seine Mutter auf eine positive Art und Weise, hatte eine therapeutische Wirkung auf sie. Ebenso die Tatsache, dass jeder Mensch in der Lage ist mit diesem Instrument schöne Töne zu musizieren fasziniert den Leiter des Musikgeschäfts.

Die Musik war schon sehr früh ein Teil seines Lebens. Sein Vater war Musiklehrer und testete an ihm den Blockflötenunterricht für Kinder. Er hatte Erfolg, denn Herr Heß fing an die Blockflöte zu lieben und machte diese Leidenschaft zu seinem Beruf. Später lernte er weitere Instrumente wie die Geige, die Trompete und den E-Bass. Nach kürzester Zeit war er ein Mitglied der Band “The Young Ones”, später folgte die Gruppe “Elster Silberflug”.

Heute spielt Diethard Heß in der Band “Los Viejos”, dessen Fokus auf Tango argentino liegt. Für die Zukunft hat der Leiter des Klanghauses weitere Pläne, welche er allerdings nicht verraten mag.

Konzert

Kathrin Christians


Konzertreihe Kathrin Christians Presents

Im Landgut Lingental durfte SINFONIMA beim ersten Konzert der Konzertreihe Kathrin Christians Presents dabei sein. Im Anschluss gab Kathrin Christians ein Interview und sprach über den Beruf als Musikerin, wie ihre Liebe zur klassischen Musik begann und über interkulturelles Lernen.


Regelmäßig spielte Frau Christians Senior während der Schwangerschaft ihrer ungeborenen Tochter klassische Musik vor. Sie hoffte, ein gebildetes, klassikinteressiertes Kind zu bekommen. Mittlerweile gibt Kathrin Christians als Querflötistin auf nationaler und internationaler Bühne Konzerte.

Für ihre musikalische Leistung erhielt sie bereits zahlreiche Auszeichnungen. Als Kind verdiente sie sich das Geld für ihre erste Querflöte mit langjährigem Blockflöten-Musizieren in den Fußgängerzonen. Vorbilder wie ein Komponist in der Familie und ein zehn Jahre älterer Freund halfen Kathrin, eine starke Motivation zu entwickeln. So konnte sie auch in schwierigen Zeiten durchhalten.

Als schönsten Moment bezeichnete Kathrin eine Reise nach Burkina Faso. Im Operndorf von Christian Schlingensief fand ein Auftritt mit Kathrin statt. Sie traf dort einen Mann, der als Musiklehrer einer Schule arbeitete. Christians spielte den fünfzig anwesenden Kindern etwas auf der Querflöte vor. Nachher fragte der Lehrer, ob sie mit ihm gemeinsam für die Kinder musizieren möchte. Der Lehrer machte auf Kathrin einen sehr gebildeten und kultivierten Eindruck.

Jedoch traute ihm Kathrin im ersten Moment keine Kenntnisse in klassischer Musik zu. Daher klang ihre zustimmende Antwort etwas zögerlich. Sie wäre einverstanden, könne aber nicht so gut improvisieren. Zusätzlich bemerkte sie, dass in diesem Land andere Harmonien verwendet werden. Jedoch reagierte der Mann vollkommen unerwartet mit musikalischer Fachkenntnis. Er sagte er, dass er in seinem Kofferraum alle Instrumente in verschiedenen Tonarten habe. Die Instrumente hatte er selbst gebaut.

SINFONIMA dankt Kathrin Christians für das Interview.