SINFONIMA-Partner-D.T.

SINFONIMA langjähriger Partner des Deutschen Tonkünstlerverbandes


50-jähriges Jubiläum und große Ziele

Seit gut 50 Jahren konnte sich der Deutsche Tonkünstlerverband etablieren und plant nun im Jahre 2013 das verdiente Jubiläum. Viele Veranstaltungen sind nicht nur im Land, sondern auch regional in entsprechenden Bezirken und Verbänden geplant. Die Veranstaltungen werden gebündelt auf der Webseite dargestellt. Vor allem die Zusammenarbeit mit dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ist der ideale Anlass, um gleich zwei Jubiläen ansprechend zu zelebrieren. Dazu wurde die Zusammenstellung des hervorragenden Programms auf der Webseite veröffentlicht.


50 Jahre sind eine lange Zeit und als Verband von Musikern und Musikpädagogen ist dieses Jubiläum vor allem durch hervorragende Tonkünstler Konzerte vergangener Tage geprägt. Auch der Bundesverband wird zukünftige Bundeskonzerte mit einem Kompositionswettbewerb verbinden und wird auf diese Weise musikalisch sichtbar. Neue Ziele wie moderne Mitgliederumfragen und die Verbesserung von Serviceleistungen spielen dabei genauso eine Rolle wie die Datenerhebung für wichtige Projekte in der Zukunft. Der Landesverband möchte dabei Zukunftspolitik durch seine Mitglieder gestalten und den Ausbildungsbereich durch planerische Elemente intensivieren.

Die lange Zeit des Deutschen Tonkünstlerverbands hat gezeigt, dass dieser durch eine gute Aufstellung im Versicherungsbereich durch die Zusammenarbeit mit der SINFONIMA besonders günstige Mitgliedsbeiträge für die Berufshaftpflichtversicherung beisteuern konnte.

Durch den regelmäßigen Austausch und der intensiven Zusammenarbeit ist es gerade für Musiker weitaus einfacher, in den heutigen Zeiten ansprechende Versicherungsverträge abzuschließen, die sinnvoll und leistungsfähig sind. Aus diesem Grund ist der DTKV auch heute noch eine unverzichtbare Service- und Anlaufstelle, um langfristig auch mit sinnvollen Einsparungen für die Mitglieder im Versicherungsbereich zu werben.

Die-Bratsche-und-der-Instrumentenbauer

Die Bratsche und der Instrumentenbauer im 21. Jahrhundert


Die Bratsche und der Beruf des Instrumentenbauers wurden lange Zeit verkannt. So stand die Bratsche lange im Schatten des Cellos und der Geige, was sich heute geändert hat, weil dem Instrumentenbauer heute mehr technische Möglichkeiten zur Herstellung zur Verfügung stehen. Der Instrumentenbauer steht vor großen handwerklichen Herausforderungen, weil auch die Ansprüche der Konsumenten an die Bratsche gestiegen sind. Der Bratschenbau ist relativ kompliziert, denn es gibt keinen allgemeinen gültiges Vorbild einer Bratsche, wie dies beispielsweise bei alten Meistergeigen der Fall ist, die wesentlich leichter nachzubauen sind.

Problematisch ist, dass nur sehr wenige alte Instrumente erhalten geblieben sind und dass diese von unterschiedlicher Größe sind. So orientiert sich mancher Instrumentenbauer hinsichtlich des Klangideals und der Bauart an erhalten gebliebenen Meisterinstrumenten von Stradivari, Maggini, Salò, Amati und Guarneri. Andere Instrumentenbauer setzen auf eigene Entwürfe und experimentieren.


Sind Neubauten besser als die Instrumente der alten Meister?

Die Instrumentenbauer, die wir interviewt haben, sind sich einig: Weil das heutige Fachwissen und die Materialkenntnis der Instrumentenbauer groß ist, müssen sich die heutigen Instrumente nicht vor den hochwertigen Meisterinstrumenten der früheren Jahrhunderte verstecken. Dennoch gibt es einen Qualitätsunterschied, der nicht von der Hand zu weisen ist. Denn das Holz der gut gepflegten, alten Instrumente konnte sich über einen Zeitraum von ca. 300 Jahren bestens entwickeln und reifen, wodurch ein runder und warmer Ton wahrzunehmen ist. Bratschen aus “jungem Holz” klingen häufig noch etwas zu direkt, trockenen und roh. Die Klangsubstanz einer Bratsche lässt sich aber optimieren und entwickeln, indem sie nachhaltig eingespielt und intensiv genutzt wird. Die Vorzüge einer neuen Bratsche sind, dass das gesunde, junge Holz keine Schäden wie beispielsweise Risse, Wurmfraß oder Verformungen aufweist, wie dies bei Instrumenten, die gealtert sind, häufig der Fall ist.

Hohe Qualität hat ihren Preis.

So ist eine hochwertige Bratsche eine gute Geldanlage. Dies setzt den Instrumentenbauer vor Herausforderungen, denn er befindet sich ständig im Zwiespalt zwischen den tatsächlichen handwerklichen Möglichkeiten und den Vorstellungen eines anspruchsvollen Musikers. Aber auch der Musiker ist gefordert: er muss die Persönlichkeit und Eigenart eines jeden Instruments im Spiel erfühlen und erkennen. Auch muss er einschätzen können, wie sein Instrument in unterschiedlicher Umgebung klingt.

Acoustic-Stage

Acoustic Stage


Ein großer Sprung für ‘Cinnamon Silence’

Im Namen von SINFONIMA trat ‘Cinnamon Silence’ im Rahmen der Musikmesse auf der Acoustic Stage auf. Für diese Band spielt “Stille” eine zentrale Rolle. Die typischen Auftrittsorte des akustischen Mannheimer Musiktrios ‘Cinnamon Silence’ sind meistens kleinere Gigs und auch private Wohnzimmerbühnen. Mit einem Auftritt auf der Acoustic Stage der Musikmesse wagte das Trio einen großen Sprung. Die jungen Musiker möchten erreichen, das Publikum zum genauen Zuhören anzuregen.


Für ihre Teilnahme an BandSupport Mannheim wurden Dominik Kuzi und die Geschwister Paul und Helena Walther für ein Coaching ausgewählt. Durch Absolventen und Absolventinnen der Popakademie Mannheim erhielten die drei ein Jahr lang in den Bereichen Sounddesign, Arrangement/Songwriting. Recording und Performance Unterstützung. So wurde SINFONIMA auf die Band aufmerksam und ermöglichte ihren Auftritt.

Mit Gesang, Gitarre, E-Bass und Percussion/Drums sorgt die Band für überraschende und ungewöhnliche Klänge sowie Wendungen. Die Stille spielt eine zentrale Rolle. Die Musiker verleihen ihren Instrumenten immer wieder neue Rollen, als ihnen normalerweise zuteilwerden. Großen Wert legt die Band auf die Nähe zum Publikum. Bei ihren bisherigen Wohnzimmerkonzerten brachten die Musiker sogar Kissen auf die Bühne. Sie möchten dem Publikum immer das Gefühl vermitteln “Teil der Musik” zu sein.

Für Sängerin Helena Walther bedeutete es sehr viel, auf der Bühne der Musikmesse zu stehen. Es gab ihr das Gefühl, auch außerhalb von Mannheim zu existieren. Die Songs von Cinnamon Silence thematisieren vor allem die Themen Liebe, Freundschaft und Abschiednehmen. Auf der Bühne präsentierte die Band Cinnamon Silence aus Mannheim auch ihren allerersten Song, New Mexico.

BÄNDI

Tangoerfahrung mit BÄNDI


Auf Finnisch im Wiegeschritt: Tangoerfahrung mit BÄNDI

Das Frankfurter Quartett BÄNDI liebt sowohl die finnische Sprache als auch den Tango der 40er, 50er und 60er Jahre. Die Band kombiniert diese beiden Leidenschaften und zeigt auf der Bühne eine sarkastisch-witzige Form von finnischem Tango. Denn obwohl diese beiden Dinge auf den ersten Blick nicht zueinander passen, kann man nach einem Auftritt von BÄNDI gut nachvollziehen, was die Band an dieser Kombination reizt.


BÄNDI besteht aus Kristina Debelius (Gesang/Keyboard/Akkordeon), Volker Denkel (Gitarre), Tobias Frisch (Geige/Gesang/Kazoo), Johannes Kramer (Kontrabass) und Thomas Salzmann (Drums/Percussion). Die fünf Musiker sind mit vollem Herzblut dabei und bringen Wortwitze und humorvolle Einleitungen in ihre Auftritte mit ein. Die Musik selbst ist eher melancholisch ernsthaft in Moll gehalten und unterscheidet sich damit stark vom argentinischen Tango.

Dennoch können die Zuschauer zu den Klängen von BÄNDI problemlos das Tanzbein schwingen. Die Mischung aus dem finnischen Tango mit Bossa Nova, Blues, Rumba- und Country-Elementen ist etwas Unvergleichliches. Die Idee zu dieser außergewöhnlichen Musikrichtung begann auf einer Butterfahrt von Turku nach Stockholm. Damals lernte Schlagzeuger Thomas eine schöne Finnin kennen, die ein Lied für ihn sang. Von da an war es um ihn geschehen und der finnische Tango ließ ihn nicht mehr los. Auch die anderen Bandmitglieder sind begeistert vom Finnischen Tango und tragen alle auf ihre eigene Art und Weise zu dem außergewöhnlichen Sound von BÄNDI bei.

Die Musiker zeigen, dass man mit Stereotypen brechen kann und etwas Grandioses dabei herauskommt. Denn obwohl Tango mit Argentinien in Verbindung gebracht wird, lieben Menschen in aller Welt diese Musik und den Tanz, um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen und die Liebe zu zelebrieren.