Jubiläum – 20 Jahre KlangGestalten-Ausstellung

Jubiläum-20-Jahre-KlangGestalten-Ausstellung


Jubiläum

2017 fielen zwei Jubiläen zusammen: Die Ausstellung KlangGestalten öffnete zum 20. Mal Ihre Tore in Wien, und die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien feiert ihr 200-jähriges Bestehen.


16 Geigenbauer und Bogenmacher stellen aus

In Wien stellten 16 renommierte Geigenbauer und Bogenmacher Ihre Arbeiten dem interessierten Publikum vor. Geigen oder Bögen auszuprobieren war dabei selbstverständlich nicht nur möglich sondern erwünscht. Das Publikum kam dabei aus vielen Ländern und nutzte die zweitägige Veranstaltung  nicht nur zum fachsimpeln, sondern auch um Kontakte in der Szene zu pflegen.

Die Klangprobe

Wie schon in vergangenen Veranstaltungen der KlangGestalten stellte auch dieses Mal die Klangprobe den zentralen Punkt der Ausstellung dar. So wurden etliche der ausgestellten Instrumente und Bögen und im großen Saal bei bester Akustik für eine Stunde gespielt.

Bekannte Professoren der Uni Wien übernahmen diesen Part und spielten auf allen Geigen/Bögen jeweils kurze Soli, die dem interessierten Publikum einen spannenden Vergleich der Klangeigenschaften der verschiedenen Instrumente boten.

Profis geben Seminarkurse

Ergänzend zur Ausstellung hatten die Besucher die Möglichkeit, sich zu einem von fünf Seminarkursen anzumelden. Diese wurden in diesem Jahr von erfahrenen Instrumentenbauern Jean Severin, Burkhard Eickhoff, Rüdiger Pfau, Andreas Hudelmeyer und Andreas Hampel angeboten. In den Seminaren ging es um Themen wie z.B. die Instrumentenpflege, Historie des Musikinstrumentenbaus oder auch simple Hinweise zur Klangoptimierung einer Geige.

Podiumsdiskussion mit Ludwig Müller

Der Wiener Konzertmeister Ludwig Müller stand dann im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion. Thema hier waren die wichtigsten Spieleigenschaften von Bögen. Ein Thema für echte Profis.

Abendprogramm mit dem Auner Quartett

Das hochkarätige Abendmusikprogramm bot u.a. mit der Darbietung des Auner Quartetts ein echtes Highlight der Veranstaltung. Erwähnenswert hierbei: es wurden auch hier die Instrumente gespielt, die zuvor auf der Ausstellung präsentiert wurden. Dem interessierten Besucher bot dieses Veranstaltungsformat also erneut ein vollständiger Eindruck aktuellen Geigen- und Bogenbaus. Neben der Optik und Haptik der Exponate, sorgten vor allem die Liveacts für den wichtigsten Eindruck: Den Klang.